Eine Hommage an einen alten Freund


Der Aufbruch in das Unberkannte...
in die eisigen Weiten der Polarregionen.
Wissenschaft beinhaltet, auch heute noch,
ein gewissen Quantum an Abenteuerlust
- wenn auch kalkuliert -


Polarstern - Dieser Name ist wohl beinahe Jedem mehr oder weniger geläufig. Oft genug war dieses Schiff und seine Reisen/Expeditionen in den Medien präsent. Dieser Forschungseisbrecher mit der höchsten Eisklasse wurde im Januar 1982 für das Alfred - Wegener - Institut in den Dienst gestellt. Dieses Multifunktionsschiff setzt, in gewissen Weise, die Tradition der deutschen Polarforschung fort, welche in den Jahren von 1901 - 1903 einst durch Prof. von Drygalski mit seiner Gauß begonnen wurde.

Mit einer Verdrängung von 17.300 Tonnen und einem Tiefgang von 11,2 m war dieses Schiff zur damaligen Zeit ein Unikum in der Polarforschung. Aber auch in der heutigen Zeit leistet diese schwimmende Forschungsplattform einen erheblichen Anteil innerhalb der weltweiten Polarforschung.


Forschung, insbesondere die Polarforschung, ist mittlerweile ein multilaterales Unterfangen, heute mehr denn je. Viele Nationen haben ihr Augenmerk auf die polaren Regionen unserer Erde gerichtet. Vielleicht entscheidet sich in diesen Regionen die Zukunft der Menschheit und unserer Zivilisation.

Ein Teil dieser Gemeinschaft zu sein und als Forschender auf diesem Schiff Gast zu sein, ist und war für mich immer ein Privileg. Vieles hat sich jedoch im Laufe der Zeit verändert, was den Ablauf und die Durchführung der Expeditionen anbelangt. Eines ist jedoch ist bis Heute geblieben, alle an Bord, egal aus welcher Nation sie stammen, ziehen an einem Strang und bilden schnell eine entschlossene Gemeinschaft im Eis.

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